Brzezinski: Afghanische Mineralölvokommen von Anfang an "wirtschaftliche Beute"

Laut Globalist Brzezinski waren afghanische Mineralvorkommen von  Anfang an die “wirtschaftliche Beute”

Während in Deutschland Horst Köhler wegen seinen kontroversen Aussagen über die wirtschaftlichen Motive hinter dem Afghanistanfeldzug von seinem Amt als deutscher Bundespräsident zurücktreten musste, wurde anderswo die “verblüffende Entdeckung” von weitreichenden Mineralvorkommen in Afghanistan als gute Neuigkeit aufgefasst. Ende Mai 2010 äußerte Köhler während eines Interviews auf dem Rückflug nach einem Besuch von Bundeswehr-Truppen in Afghanistan auf die Frage eines Journalisten, ob das bestehende Afghanistan-Mandat ausreiche, weil Deutschland sich inzwischen in einem Krieg befände, oder wir ein klares Bekenntnis zu dieser kriegerischen Auseinandersetzung bräuchten, oder einen neuen politischen Diskurs:

„Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen – negativ –, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden, und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg. […] Es wird wieder sozusagen Todesfälle geben. Nicht nur bei Soldaten, möglicherweise auch durch Unfall mal bei zivilen Aufbauhelfern. […] Man muss auch um diesen Preis sozusagen seine am Ende Interessen wahren. […]“: http://208.64.123.254/~infokrie/wordpress/?p=374

6.7.10 14:06

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